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Was hinter der "Competence Balanced Company" steckt
Heute zeigt sich mehr denn je, dass der
globale Wettbewerb, die wachsende Produktivität
unseres Landes und der rasant beschleunigte Fortschritt zu
steigenden Anforderungen an Mitarbeiter & Management in jedem
marktorientierten Unternehmen führen. Diese Situation erfordert
Neuerungsorientierte Management-Ansätze, die dem Unternehmen dabei
helfen, die Herausforderungen einer sich ständig verändernden (Markt)Umwelt
im Sinne einer Nachhaltigen Organisationsentwicklung konstruktivistisch,
möglichst verlustfrei und vor allem praktikabel mit
allen Akteuren zu meistern.
Doch woran liegt es, dass es offensichtlich
nur relativ wenigen Unternehmen gelingt, oft viel versprechende und plausible
Management-Systeme nutzbringend in die Praxis umzusetzen ? Meiner Meinung nach gibt es auf diese Frage eine simple
Antwort:
Das beste Management-System kann seine Potentiale nicht entfalten,
wenn nicht alle Akteure von der Sinnhaftigkeit des Systems
überzeugt sind
und es in ihrem arbeitsalltäglichen Miteinander mit Leben
erfüllen !
Sowohl in der reichlichen Fachliteratur zu den Themen
Organisationsentwicklung und Unternehmensführung zu finden, als auch durch
eigene Erfahrungen bestätigt sind für die zu verzeichnenden Misserfolge
hauptsächlich folgende "sinnverhindernde" Aspekte verantwortlich:
Doch Nachhaltige Organisationsentwicklung kann
auch in Kleineren und Mittleren Unternehmen erfolgreich etabliert werden, wenn
- die Notwendigkeit für Veränderung wahrgenommen und
bewusst (an)erkannt wird;
- die Entwicklungskompetenzen der Belegschaften
ausgebaut und mit den Erfahrungen der Unternehmer(innen)
sowie dem Wissen aus Forschung und Beratung
verknüpft werden;
- im Unternehmen eine sinngemeinschaftliche
Veränderungskultur wächst, in der sich Freude an der
Konstruktion der Zukunft entwickeln kann.
Nach dem Motto "Management beyond daily Business" kann das
Vitale Management-Modell der "Competence Balanced Company"
dabei helfen, Organisationen im Sinne eines Vitalen
Unternehmertums so weiter zu entwickeln, dass eine Erneuerbare (Mehr)Wertschöpfung
auch in "Turbulenten Marktsituationen" ermöglicht werden
kann.
Die (KMU-)Management-Herausforderungen des 21. Jahrhunderts
Erfolgsoptimierung des Unternehmens in der globalisierten
Marktsituation
Mit dem vermehrten Einsetzen der Globalisierung seit
Beginn der 90’er Jahre können Unternehmen heute im Marktradikalen
Verdrängungswettbewerb nur bestehen, wenn sie dauerhaft in der Lage sind,
sich durch innovative Leistungserstellung von der Konkurrenz abzuheben
und durch flexible Organisationsstrukturen auf die sich ständig
verändernden Kundenbedürfnisse schnell zu reagieren. Grundvoraussetzung hierfür
sind qualifizierte Akteure, die Fähigkeiten entwickeln, die notwendig sind, um die Verwirklichung der Unternehmenszielsetzung
zur Optimierung des Geschäftserfolgs visionsorientiert mit zu
gestalten.
Steigende Tendenz bei den Akteuren zur
Eigennutzoptimierung
In allen
Branchen, in denen neben technischem Fachwissen auch
organisatorische Fähigkeiten und ein gekonnter Umgang mit
Menschen die Grundlage der Leistungserstellung ist, sind sich die
qualifizierten Akteure durchaus ihrer Position innerhalb des sich
wandelnden Machtgefüges „Arbeitgeber – Arbeitnehmer“ bewusst. Als Folge des
gesellschaftskulturellen Wandels im Zuge der Globalisierung stehen neben der
Notwendigkeit des Arbeitens zur (gesellschaftlichen) Selbsterhaltung
gerade Bedürfnisse wie das Streben nach erhöhtem (persönlichen) Selbstwert
und das sich wiederfinden in einem sozio-kulturellen (sinngemeinschaftlichen)
Selbstverständnis bei den Akteuren zur „Herstellung von subjektiver Angemessenheit (Opaschowski, 1999)“[1]
im Vordergrund.
Das CBC-Management-Modell als praktikable (KMU-)Management-Lösung
Stellt man nun die "opportunistisch"
geprägte Motivation der Akteure der "darwinistisch" geprägten
Steuerung des Unternehmens gegenüber, so wird deutlich, dass die
grundlegenden Zielsetzungen der einzelnen Akteure im System zunächst
nicht zwingend dieselben sind, welche die Organisation als Ganzheitliches
System für sich in Anspruch nimmt (è
Zielantagonismus). Versuche der Unternehmen wie „signing bonus“[1]
– Aktionen (Bonus für die Unterzeichnung des Arbeitsvertrags) oder so genannte
„Mitarbeiter-Auktionen (Jäger, 2000)“[1]
zeigen deutlich, dass die Eigennutzpotentiale der Akteure nicht unbedingt an
ein bestimmtes Unternehmen gebunden sind, das Unternehmen dagegen aber gezwungen
ist, auch um „das knappe Gut qualifizierter Mitarbeiter“[1]
zu kämpfen.
Daraus ergibt sich der zwingende Umstand,
dass das Unternehmen einerseits im Marktradikalen Verdrängungswettbewerb
den Anforderungen des Hochdynamischen Marktumfelds zur
Darwinistischen Erfolgsoptimierung gerecht werden muss, andererseits aber auch
Raum zur
Entfaltung der Opportunistischen Eigennutzoptimierung seiner
Akteure
bieten muss.
Da bereits
kleine Organisationseinheiten, in denen Menschen im arbeitsalltäglichen
Miteinander möglichst engagiert, mitdenkend und zufrieden
zusammenarbeiten sollen, komplexe Beziehungsstrukturen und
individuelle Verhaltensmuster aufweisen, kann ein Ganzheitliches
Management-Modell helfen, die komplizierten Vorgänge im Sinne eines
Gemeinsamen Leitbildes zielgerichtet zu beeinflussen.
Das
Management-Modell stellt die Wirkungsweise des
Organisationsrahmens (Entscheidungs-, Motivations- und
Handlungsrahmen) überschaubar dar und skizziert die
Kompetenzschnittstellen zwischen (Markt-)Umwelt und Unternehmen.
Dem Modellorientierten
Managementansatz kommt insbesondere deshalb eine große Bedeutung zu, „als
sich menschliches Handeln immer auf (implizite oder explizite) Modelle stützt,
unabhängig davon, ob dies der jeweils handelnden Person bewusst
ist.“[2]
Der
Systemische Lösungsansatz des CBC-Management-Modells
besteht nun darin, die Ziele des Unternehmens (als Sozio-ökonomische
Organisation) mit den Zielen seiner Akteure (Mitarbeiter &
Management) zur Übereinstimmung zu bringen. Dies wird durch die
praxistaugliche Anwendung von Vitalisierenden
Schlüsselkompetenzen realisiert, die eine (um)weltoffene
Gestaltung des Entscheidungs-, Handlungs- und
Motivationsrahmens ermöglichen und somit die ganzheitliche
Herausbildung einer Vitalen Unternehmenskultur
begünstigen.
Auf den
folgenden Seiten erläutere ich Ihnen meine Motivation zum Thema
Nachhaltige
Organisationsentwicklung und stelle Ihnen das von mir erarbeitete Vitale Management-Modell
der "Competence Balanced Company"
im Einzelnen vor. Ich bin sicher, dass dieser Ansatz auch für Sie als
zukunftsorientierter Unternehmer, als engagierte Führungskraft
und als qualifizierter Mitarbeiter eine Möglichkeit bietet, Ihre
wirklichen Potentiale zu entfalten und damit gleichzeitig die
Kompetenzgestalt des Unternehmens auf der Basis eines Vitalisierenden
Organisationsrahmens zu erweitern.
In jedem
Falle freue ich mich natürlich, wenn Sie mir ein Feedback geben,
und wenn das Modell auf Ihr Interesse stößt können wir uns gerne auch
unverbindlich in einem persönlichen Gespräch detaillierter über das
Thema austauschen.
Bernd Grahn
Kapellen-Drusweiler
[1]: Volker Stein, „Modellgestützte
Personalentscheidungen 5, Kapitel ‚Das Unternehmen als Vogelschwarm’ “, 2001;
[2]: Systemtheorie – Eine Einführung für
Führungskräfte, Wirtschafts- und Sozialwissenschafter, 3. Auflage, Prof. Dr.
Markus Schwaninger, No19–Dezember 2004
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