Systemtechnische Aspekte
►
Die IT-technischen Mindestanforderungen des Management-Systems
sind zu hoch;
►
Komplexität und Umfang des Management-Systems übersteigen die Kapazitäten
des Unternehmens;
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Das Management-System ist nur auf einen bestimmten Kompetenzbereich
fokussiert (nicht ganzheitlich);
Organisatorische Aspekte
►
In die Infrastruktur des Unternehmens wird zu wenig investiert;
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Die absolut hohe Auslastung der Mitarbeiter steht unverrückbar im
Vordergrund;
►
Zielgrößen
der Unternehmensführung sind
ausschließlich Kennzahlen
(also Messwerte);
Menschliche Aspekte
►
Es gibt kein echtes Commitment der Unternehmensführung zur Umsetzung des
Management-Modells
(Absichten bleiben Lippenbekenntnisse);
►
Es
werden
nicht
alle Beteiligten
mit ihren Interessen in die Veränderungsprozesse
integriert
(die Zielsetzungen von Mitarbeitern und Management stimmen nicht überein);
►
Visionen, Strategien und Werte zielen nicht auf eine echte
Systemveränderung innerhalb der Organisation
(werden eher zu normativen
Sanktionsmechanismen zweckentfremdet);
Allein diese Aufzählung macht deutlich, dass die Einführung
eines Management-Systems ein Hochkomplexes Gestaltungsthema mit
signifikanten Auswirkungen auf alle Unternehmensbereiche darstellt, das
keineswegs zu 100 Prozent vorhersehbar ist. Und genau dieses Bild
entspricht eben auch unserem derzeitigen (Um)Weltgeschehen, was sich für ein
Unternehmen in einer globalisierten "Turbulenten Marktsituation"
widerspiegelt.
Etwas Neues ist also nicht "auf Knopfdruck" zu haben, man
muss vielmehr lernen mit Unsicherheit umzugehen und vor allem an vielen "kleinen
Rädchen" gleichzeitig zu drehen. Nur so ist es möglich, den Interessen
aller Akteure innerhalb des Unternehmens weitestgehend gerecht zu
werden und das Unternehmen zu einer (Mehr)Wertschöpfenden Sinngemeinschaft zu formen.
Die "Competence Balanced Company"
als alternatives Management-Instrument
Ein Management-Werkzeug dazu ist das Vitale
Management-Modell der "Competence Balanced Company", das
als explorierende, kreative und spontane Form der Unternehmensführung den
zeitgemäßen Veränderungsprozessen des 21. Jahrhunderts gerecht wird und dabei die
Praxistaugliche Anwendbarkeit gerade auch in Kleinen und Mittleren
Unternehmen im Fokus behält.
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