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Mit dem vermehrten Einsetzen der Globalisierung seit Beginn der 90’er Jahre können Unternehmen heute im Marktradikalen Verdrängungswettbewerb nur bestehen, wenn sie dauerhaft in der Lage sind, sich durch innovative Leistungserstellung von der Konkurrenz abzuheben und durch flexible Organisationsstrukturen auf die sich ständig verändernden Kundenbedürfnisse schnell zu reagieren. Grundvoraussetzung hierfür sind qualifizierte Akteure, die Fähigkeiten entwickeln, die notwendig sind, um die Verwirklichung der Unternehmenszielsetzung zur Optimierung des Geschäftserfolgs visionsorientiert mit zu gestalten. Das Unternehmen muss zum Ökonomischen Überleben also bestrebt sein, seine Marktposition ständig zu behaupten, in dem es sich auf die laufenden Veränderungen immer wieder neu einstellt. Im übertragenen Sinne des Darwinismus handelt das Unternehmen somit wie eine „Organisationspopulation“[1], die sich an die jeweils herrschenden (Unternehmens-) Umweltbedingungen anpasst („survival of the fittest“) und selbst wiederum die (Arbeits-)Umwelt ihrer Akteure darstellt. Das Zusammenleben der Menschen innerhalb einer solchen Organisation(spopulation) wird in erster Linie durch sozial-kommunikative Beziehungen bestimmt, die einen entscheidenden Einfluss auf die Gestaltung der Unternehmenskultur haben, und damit unmittelbar die Nachhaltige Organisationsentwicklung (èVariation, èSelektion und èRetention Evolutiver Verhaltensweisen) des Unternehmens prägen. Dies gilt für die Beziehungen der Mitarbeiter untereinander („Informelles Verhalten“[3]) ebenso wie für das Verhältnis der Führungskräfte zu ihren Mitarbeitern („Sozialer Kontrakt“[1], „Psychologischer Arbeitsvertrag“[2]). [1]: Volker Stein, „Modellgestützte Personalentscheidungen 5, Kapitel ‚Das Unternehmen als Vogelschwarm’ “, 2001; [2]: Ralf Brinkmann, „Psychologie heute“, Ausgabe 02/2006; [3]: Franz Lehner, „Wissensmanagement“, 2005 |
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