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Dieses klar zu beobachtende Phänomen des „Opportunismus (z.B. Williamson, 1975) beschreibt die ökonomische Verhaltensannahme der Individuellen Nutzenoptimierung“[1]. Der einzelne Akteur strebt also vorrangig nach Persönlicher Eigennutzoptimierung und nimmt dazu ggf. auch „arglistiges Verhalten (‚self-interest seeking with guile’)“[1] in Kauf. Unternehmen, die nicht in der Lage sind, die opportunistischen Bedürfnisse ihrer Akteure zu befriedigen, müssen zunehmend damit rechnen, dass sich die eigenmotivierten Ziele der Akteure immer mehr von den Unternehmenszielen entkoppeln. Die mittelfristigen Folgen einer derartigen Entwicklung sind hohe Fluktuationsraten, demotivierte Akteure im Stadium der „Inneren Kündigung“[2] sowie Synergieverluste durch ein dauerhaft hohes Konfliktpotential. Diese Verhaltensmuster werden auch nach außen hin sichtbar, was sich in den entsprechenden Veränderungen der „wahrnehmbaren Symbole der Unternehmenskultur“[3] widerspiegelt („Sprache“, „Handlungen“, „Artefakte“)[3]. [1]: Volker Stein, „Modellgestützte Personalentscheidungen 5, Kapitel ‚Das Unternehmen als Vogelschwarm’ “, 2001; [2]: Ralf Brinkmann, „Psychologie heute“, Ausgabe 02/2006; [3]: Franz Lehner, „Wissensmanagement“, 2005 |
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